Die faszinierende Geschichte unseres Bootes

Begleiten Sie uns auf einer Reise durch die Zeit und erfahren Sie, wie unser Boot zu einem Symbol für Abenteuer und Entspannung wurde.

Wie wir zu unserem Boot kamen!

Wir haben unsere Dragonfly 28 Sport 2013 von einem passionierten englischen Segler aus Dorset in Südengland erworben. Der erste Vorbesitzer hatte mit seinem betagten Freund des Öfteren bei der Umrundung der „Isle of Wight“ mitgemacht. Das Boot wurde extrem gepflegt und hatte einen ausgebreiteten Liegeplatz im eigenen Anwesen.

Beide Herren waren ungefähr gleich alt und sie wollten etwas zu schnell die Insel umrunden, so dass es – soweit wir wissen – zur ersten bekannten Kenterung einer Dragonfly kam.

Übrigens, danach war die Hersteller Spezifikation „UNSINKBAR: JA“ beweisbar bestätigt – Kommentar aus Dänemark!

Wenn Sie das Video „No excape for ESCAPE“ anschauen wollen – nutzen Sie den Link

Nun, das Boot war kaum benutzt, sehr gepflegt und hatte fasst alle Optionen verbaut. Wir waren natürlich etwas skeptisch, inwieweit der umgedrehte Wasseraufenthalt dem Boot geschadet hatte.

Da die ESCAPE jedoch in der Werft von Jens Quorning einige Zeit verbracht hat – so z.B. die damaligen neuen Schwimmer und Ausleger bekam – waren wir von der Qualität des Bootes überzeugt. – Konnten wir auch NIE beanstanden!

... im Anschluss kam die einzige Landreise ...

in die Lagune von Grado!

In dieser Gegend liegt sie seither und wird von uns entsprechend gewartet und für unseren Bedarf weiter optimiert. Wir haben unser Boot fast jedes Jahr nach Kroatien oder Venedig geführt. Das heißt, wir sind im Jahr nur zwischen 4 und 6 Wochen auf dem Wasser gewesen. Der Arbeitsalltag und auch die Entfernung Stuttgart – Grado haben häufigere Turns behindert.

Unsere Segelintention war und ist: „Raus aus dem Trubel“.

Aus diesem Antrieb heraus haben wir uns einen transportablen Kühlschrank mit Ein/Auszugsfunktion neben der Treppe eingebaut.

Das macht das Boot natürlich etwas schwerer cool jedoch ist uns ein „kalter Prosecco“ wichtiger! 

Auch wurde ein zusätzlicher Frischwassertank eingebaut. Dieser fasst zusätzlich 57 Ltr. sodass wir mit knapp 150 Ltr. einige Zeit fernab der Zivilisation unterwegs sein können.

Wir können es auch anders beschreiben, an der größten Segelregatta der Welt Barcolana im Golf von Triest, haben wir nie teilgenommen.

Warum wollen wir unser Boot verkaufen?

Wollen wir eigentlich gar nicht. Es stört uns nur EINE Kleinigkeit – PLATZ!

Was meinen wir damit?

Im Urlaub wollen wir so wenig wie möglich einkaufen – vor allem keine Getränke bei 35 Grad schleppen.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass wir vor der Reise unser Boot „befüllen“. Nur mal zur konkreten Vorstellung: Beim letzten 5 Wochen Törn haben wir 9 Boxen a 6 Wasserflaschen Frizzante, 6 Boxen Naturalle, sowie 20 Flaschen Prosecco und Bier fürs Anlegen an Board verstaut.

Wir hatten also 110 Flaschen und das eine oder andere Bier beim Ablegen dabei.

Warum erzählen wir das?

Ihr könnt euch vorstellen, dass all diese „Gepäck“ ein permanentes Umräumen, Freimachen, usw. bedeutet.

Dazu kommt eine weitere Tatsache, wir haben das Boot nie wirklich getrailert.

... unser Fazit

Hätten wir dies alles 2013 gewusst – hätten wir eine DF 28 nie gekauft, sondern gleich eine größere „Schwester“. Das Boot auf 2,55 m zu „falten“ ist natürlich praktisch für den Straßenverkehr, nur reduziert dies den Platz für die „Flaschen“!

Und mit 12-jähriger Erfahrung auf einer Dragonfly – wir bleiben der Werft treu! Unser Verkauf hat also nur etwas mit unserem Anspruch an Platzkomfort zu tun.

Alle anderen Eigenschaften, wie Qualität, Stabilität, Zuverlässigkeit und der kaum vorhandene Tiefgang sind für uns die entscheidenden Merkmale. Gerade auch für unseren Süßwasserliegepaltz, den wir nur durch die Lagune erreichen können.

Im Übrigen, falls jemand von euch doch an der „Barcolana“ teilnehmen möchte, die eingebauten Annehmlichkeiten lassen sich leicht entfernen.